Informationen zu Schädlingen

Aussehen

Ca. 1,5cm lang.

Der Kopf der Schaben ist gelblich bis orangebraun gefärbt

Können Fliegen (Deutsche Schabe kann NICHT fliegen)

Häufige Verwechslung mit der Deutschen Schabe

Vorkommen

Einheimische Schabenart.

Häufig findet man die Tiere in Hecken oder Gärten. In Häusern ist diese Schabenart nicht überlebensfähig.

Lebensweise

Lebt im Außenbereich und ernährt sich von verschiedenen Pflanzenteilen

Schadwirkung

Keine

Aussehen

Bettwanzen haben eine Körperlänge von 4 – 5 mm und im vollgesogenen Zustand bis zu 8 mm.

Sie haben eine rotbraune Färbung.

Vorkommen

Die Bettwanze ist auf der ganzen Welt vertreten.

In Deutschland findet man die Tiere hauptsächlich in Wohnungen. Gelegentlich leben sie auch in Vogelnestern.

Lebensweise

Die Wanzen sind überwiegend nachts aktiv.

Die Weibchen legen im Laufe ihres Lebens bis zu 300 Eier ab.

Sie Orten den schlafenden Menschen nach seiner Körpertemperatur und Geruch

Tagsüber verstecken sich die Wanzen in Matratzen und Bettkasten, bei stärkerem Befall kann das gesamte Zimmer oder die Wohnung befallen sein (Steckdosen, Bilderrahmen, Tapeten, Schränke, Bücher uvm.)

Schadwirkung

Der Stich von Bettwanzen kann starken Juckreiz und Quaddelbildung sowie bei empfindlichen Menschen allergische Reaktionen hervorrufen.

Bei einem starken Befall, kann es auch zu allergischen Reaktionen kommen.

Aussehen

Rostrot bis braun gefärbt und wird 2-4 mm lang

Flugfähig

Vorkommen

weltweit verbreitet

Die Einschleppung erfolgt in der Regel mit befallenen Produkten. Da der Brotkäfer gut fliegt kann er auch durch offene Fenster in das Haus gelangen.

Lebensweise

Weibchen legen ungefähr 100 Eier, aus denen sich im Laufe von zwei bis drei Monaten geschlechtsreife Tiere entwickeln

Schadwirkung

In Brot, Gebäck, Teigwaren zeigen sich stecknadelkopfgroße Löcher.

Schäden können sie auch in Hülsenfrüchten, an Mahlprodukten, Fertignährmitteln, trockenen Pilzen und Gemüse, Kräutern, Tee, Kaffeebohnen u.a. anrichten.

Befallene Nahrungsmittel dürfen nicht mehr zubereitet bzw. verzehrt werden, da Vorräte mit dem Kot der Tiere verunreinigt werden.

Ausbreitung von Bakterien und Schimmelpilzen in den befallenen Nahrungsmitteln ist dann oft die Folge.

Aussehen

Ca. 1,5 cm lang.

Trotz Flügel nicht flugfähig.

2 dunkle Längsstreifen auf dem Halsschild. Junge Schaben sehen den ausgewachsenen Tieren recht ähnlich, allerdings haben Jungtiere noch keine Flügel.

Vorkommen

In wärmeren Gegenden lebt sie im Freiland. Sehr häufig kommen die Tiere in Studentenwohnheim, großen Wohnanlagen, Bäckereien oder anderen Lebensmittelbetrieben vor. In Privatwohnungen findet man die Deutsche Schabe oft in der Küche oder im Badezimmer.

Lebensweise

Fast ausschließlich nachts aktiv und leben bei uns hauptsächlich in beheizten Gebäuden.

Schadwirkung

Verbreiten Bakterien, Einzeller oder Schimmelpilze und können gefährliche Infektionskrankheiten übertragen. Außerdem kann der Kot dieser Tiere beim Menschen Allergien hervorrufen.

Aussehen

Die Dörrobstmotte wird ca. 6 bis 9 mm lang.

Die Flügel der Dörrobstmotte sind am äußeren Rand kupferrot mit blaugrauen Querbinden. Ansonsten weist die Motte eine hellgraue Färbung auf.

Die Larven der Motten werden 13-17 mm lang

Vorkommen

Dörrobstmotten sind auf der ganzen Welt verbreitet. Sie kommen überall dort vor, wo Lebensmittel hergestellt, gelagert oder verarbeitet werden. Lebensmittelmotten kommen auch in Privathaushalten vor, wo sie in Küchen und Vorratskammern leben. Normalerweise schleppt man sich diese Mottenart mit Lebensmitteln oder Tierfutter ein, in denen bereits Larven leben. Im Sommer kann die Dörrobstmotte aber auch von außen zufliegen.

Lebensweise

Larven ernähren sich u. a. von Müsli, Studentenfutter, Trockenobst, Nüssen, Haselnuss- oder Mandelschokolade, Getreide- und Getreideprodukten.

Zur Verpuppung verlassen die Larven die befallenen Lebensmittel. Sie verpuppen sich oft in Ritzen /Ecken oder in den Falten der Verpackungen.

In beheizten Wohnungen können sich diese Lebensmittelmotten das ganze Jahr über vermehren.

Schadwirkung

Die Larven verunreinigen Lebensmittel durch ihr Gespinst und Kot. Der Kot der Tiere dient als Nährboden für Schimmelpilze. Befallene Lebensmittel sollten auf gar keinen Fall mehr verzehrt und umgehend entsorgt werden.

Aussehen

Meist nur 2 bis 3 mm groß ohne Flügel

Haben wie Stechmücken haben die erwachsenen Flöhe stechend-saugende Mundwerkzeuge

Vorkommen

Flöhe sind weltweit verbreitet

Lebensweise

Flöhe sind blutsaugende Parasiten und befallen Vögel, Säugetiere und den Menschen. Ausgewachsene Flöhe müssen täglich Blut saugen.

Die meiste Zeit des Tages verstecken sich die Parasiten . Nur zum Blutsaugen suchen sie den Wirt auf. Mit ihren Sprungbeinen können sie bis zu 50 cm weit springen.

Unter günstigen Bedingungen dauert die Entwicklung vom Ei bis zum erwachsenen Floh nur rund 2 Wochen.

Schadwirkung

Flohstiche können starke allergische Reaktionen auslösen,

Einstichstellen können sich leicht entzünden, was zu bei den gestochenen Personen zu Ekzemen führen kann.

Überträger von zahlreichen Krankheitserregern.

Aussehen

Wird fast 1cm groß

Seine Flügeldecken sind in der Vorderhälfte auffällig gelbbraun gefärbt und weisen auf jeder Seite drei schwarze Punkte auf. Hintere Hälfte der Flügeldecke ist schwarz.

Vorkommen

mittlerweile weltweit verbreitet

Lebensweise

Die Larven ernähren sich in der Natur von Aas und sorgen so dafür, dass auch noch die letzten Überreste von toten Tieren beseitigt werden.

Flugfähig und orientieren sich zum Licht. Auf diese Weise gelangen sie ins Haus, wo sie dann auch Eier ablegen können.

Schadwirkung

Hygiene- und Materialschädling. Um sich zu verpuppen bohren sich die Larven in Holz, Kork, Pappe, Bücher oder Styropor ein. Besonders in sog. Messie-Wohnungen können Möbel und andere Einrichtungsgegenstände stark beschädigt werden.

Aussehen

Das Silberfischchen ein sogenanntes Urinsekt ist silbrig glänzend. Es ist ein 7 – 12 mm langes flügelloses Insekt.

Vorkommen

Es ist Weltweit verbreitet.

Das Silberfischchen bevorzugt eine hohe Luftfeuchtigkeit und normale Raumtemperatur.

Lebensweise

Die Lebenserwartung der Silberfische beträgt bis zu 5 Jahre. Der Populationsaufbau verläuft relativ langsam. Das bedeutet, dass ein größerer Befall schon seit längerem besteht.

Als Nahrung dienen stärke- und zuckerhaltige Materialien. Die Tiere sind auch in der Lage Cellulosehaltige Materialien zu verdauen.

Schadwirkung

Auch wenn das Silberfischchen oft nicht als Schädling gehalten wird, so gehört es doch zu den Material- und Hygieneschädlinge.

Baumwolle, Bucheinbände, Fotos, Haare, Hautschuppen, Hausstaubmilben, Kleister, Lederwaren Papier, tote Insekten.

Durch ihre Schabe und Lochfraß können sie Kleidung, Bücher usw. beschädigen.

Außerdem kann Ekelerregung auftreten.

Aussehen

Sind braungrau und haben auf der Bauchseite grauweißes Fell. Die Körperlänge ohne Schwanz beträgt 19 – 30cm, eine Schwanzlänge von 13-32 cm.

Vorkommen

Sie ist als Kulturfolger weltweit verbreitet.

Kommen häufig in Kanalisationsanlagen, Tierställen, Kellern, Tiergärten, Parkanlagen, Schlachthöfen, auf Müllkippen, in lebensmittelverarbeitenden Betrieben, Getreidespeichern und schließlich in Büro- und Wohngebäuden vor.

Wanderratten sind kaum in naturbelassenen Lebensräumen zu finden.

Lebensweise

Ratten sind soziale Tiere und leben in Rudeln zusammen

Die Jungtiere sind nach ca. 1 – 2 Monaten bereits Geschlechtsreif. Ein einziges Weibchen kann so bis zu 40 Nachkommen im Jahr haben.

Sie können bis zu 1,5 m hochspringen, sind in der Lage zu schwimmen und stellen ausgezeichnete Kletterer dar.

Schadwirkung

Die Wanderratte kann Krankheiten auf Menschen und Tiere übertragen.

Da sie Nahrungsmittel anfressen und mit Kot und Urin verschmutzen sind sie ebenso Vorratsschädlinge.

Durch das Nagen an Balken, Bretter, Möbel, Türen, Kunststoffe sowie Elektrischen Leitungen gehören die Ratten ebenfalls zu den Materialschädlingen.

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